Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung© –

Ein Praxiskonzept für Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt

15. März 2022 Kindertagespflege

Alle Menschen haben ein Recht auf Inklusion. Das heißt, sie sollen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen erfahren, dürfen nicht ausgegrenzt, ausgeschlossen und diskriminiert werden. Für Kinder gilt dieses Menschenrecht ebenso, wie für Erwachsene. 

Der Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© ist eine Adaption und Weiterentwicklung des „Anti-Bias-Approach“, der 1980 von Louise Derman-Sparks und Kolleg:innen in den USA entwickelt wurde. Beim „Anti-Bias Approach“ handelt es sich um einen Ansatz gegen Einseitigkeiten und Diskriminierung für Kinder ab zwei Jahren. 

In Deutschland wurde der Ansatz im Jahr 2000 als Praxiskonzept für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen eingeführt und stetig angepasst. Es ist ein frühpädagogisches Praxiskonzept, welches sich mit Ursache und Wirkung von Vorurteilen und Diskriminierung beschäftigt. Anhand dieser Erkenntnisse, soll eine pädagogische Praxis gefördert und gelebt werden, der eine Wertschätzung jeglicher Differenzformen zugrunde liegt.

Auf der Seite des ISTA @situationsansatz gibt es viele Informationen und Materialien zu diesem Thema.


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