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„Radikalisierung und Prävention: Soziale Arbeit bringt sich ein“

Auftakt der Veranstaltungsreihe am 17. April 2023

20. April 2023 Gefährdetenhilfe

Letzten Montag war der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Radikalisierung und Prävention: Soziale Arbeit bringt sich ein“, gemeinsam organisiert von Caritas-SkF-Essen gGmbH (cse) und dem neu gegründeten „Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention“ (ZRP) - Research Center der IU Internationalen Hochschule.


Die Reihe bearbeitet verschiedene Zugänge zum Thema Radikalisierung, auch auf lokaler Ebene. 
Prof. Dr. Burak Çopur - Leiter des ZRP - ist sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit der cse: „Es ist ein Novum für das Ruhrgebiet, dass ein solches Forschungszentrum mit einem fachlich breit aufgestellten interdisziplinären, mehrsprachigen und interkulturell geschultem Forschungsteam im Herzen des Ruhrgebietes gegründet wird. Mit den Themen der Radikalisierung und Prävention werden wir im Ruhrgebiet eine spannende Forschungsregion vorfinden und wichtige Erkenntnisse sammeln, die die Forschung in diesen Feldern hoffentlich weiterentwickeln wird.“

Am Montag war ein Schwerpunktthema „Kriminalprävention und Quartiermanagement im Zeichen der Einwanderungsgesellschaft – Hamburg und Essen im Vergleich“. Dazu gaben Prof. Dr. Bärbel Bongartz (IU Hamburg) und Thomas Rüth (Abteilungsleitung Ambulante Jugendhilfe, Kriminalprävention & Quartiersentwicklung der cse) Impulse aus Wissenschaft und Praxis und kamen im Anschluss mit interessierten Menschen aus der Bevölkerung, Studierenden, Sozialarbeiter:innen und Wissenschaftler:innen ins Gespräch. 

„Die Kooperation mit dem ZRP ist ein weiterer Baustein, um die unterschiedlichen Formen unserer bereits langjährigen Quartiersarbeit auch einmal kritisch zu betrachten und unsere Arbeit in den Stadtteilen stetig weiterzuentwickeln. Die Herausforderungen sind ganz unterschiedlicher Art und werden insofern auch größer, als ein Gemeinwesen – z.B. durch die Vor-Ort-Arbeit von Kirchengemeinden – an vielen Stellen immer mehr wegbricht. Wir werden verändernde Bedarfe bzw. Entwicklungen in der Gesellschaft wahrnehmen und unsere Arbeitsansätze entsprechend ausrichten. Mit der Kooperation haben wir eine tolle Gelegenheit, die Ansätze von Praxis und Wissenschaft zusammenzubringen und gemeinsam Mehrwerte zu generieren.“, so der cse-Geschäftsführer Andreas Bierod.

Nächster Termin der Vortragsreihe ist Dienstag, 16. Mai, dann geht’s um „Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Prävention von Rassismus und Extremismus“, weitere Infos hier.

WAZ Essen zum Thema



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